MessTec - Die Messtechnik- und Anlagendatenbank des DLR

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Simulationsanlage für Treibstrahlen in Göttingen (STG)

DLR-Institut für Aerodynamik und Strömungstechnik

Die Simulationsanlage für Treibstrahlen Göttingen ist eine Kryo-Hochvakuumanlage, in der die Ausbreitung von Abgasstrahlen von chemischen Kleintriebwerken (Schub bis etwa 20 N) unter Weltraumbedingungen untersucht werden können. Der dazu notwendige Druck von <10-5 mbar wird erreicht durch Kühlung einer zylinderförmigen, aus Kupfer gefertigten 30 m2 großen Kaltwand (Kryopumpe), die den Versuchsraum mit einer Länge von 5.25 m und einem Durchmesser von 1.

Simulationsanlage Treibstrahlen Göttingen - Elektrische Triebwerke (STG-ET)

DLR-Institut für Aerodynamik und Strömungstechnik

Die STG-ET-Anlage ist speziell auf elektrische Raumfahrtantriebe und insbesondere deren Langzeittests abgestimmt. Kernstück ist eine Vakuumkammer mit einer Länge von mehr als 12 Metern und einem Durchmesser von 5 Metern. Neben Untersuchungen an den Triebwerken und dem Treibstrahl dient die Anlage der Analyse des Einflusses der Treibstrahlen auf Umgebung und Raumfahrzeuge.

Transitionserkennung mittels TSP (Transition)

DLR-Institut für Aerodynamik und Strömungstechnik

Für Kryo-Windkanäle wie ETW, KKK oder KRG kann im Betrieb unter tiefen Temperaturen (110K < T < 220K) die Infrarot-Thermographie nicht mehr eingesetzt werden. Mithilfe der Methode der temperaturempfindlichen Farbe (Temperature-Sensitive Paint, TSP) kann der laminar-turbulente Strömungsumschlag an Windkanalmodellen jedoch auch hier untersucht werden.

Trisonische Messstrecke TMK (TMK)

DLR-Institut für Aerodynamik und Strömungstechnik

Die trisonische Messstrecke TMK wird für aerodynamische Untersuchungen an Gesamtkonfigurationen von Flugkörpern und Raumfahrzeugen im Machzahlbereich von 0.5 bis 5.7 eingesetzt. Die Anlage besitzt ein Flugbahnnachführsystem für die Stufentrennung und eine Messvorrichtung für instationäre Derivativa. In Kombination mit VMK wird diese Anlagen seit Jahrzehnten von der Flugkörperindustrie intensiv genutzt.

Vertikale Freistrahlmessstrecke VMK (VMK)

DLR-Institut für Aerodynamik und Strömungstechnik

Die VMK-Anlage ist die einzige westeuropäische Anlage, die Machzahlen bis 2.8 bei Bodenbedingungen über 60 Sekunden exakt simulieren kann. Sie wird überwiegend für die Entwicklung und Optimierung von Flugkörpereinläufen und Qualifizierung von Suchkopfkomponenten eingesetzt. Die offene Messstrecke erlaubt die Simulation der Querschubsteuerung mit Treibsätzen, die Außenverbrennung mit Wasserstoff und pyrotechnische Untersuchungen.

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