CNC-gesteuerte Wickelanlagen zur Herstellung von Faserverbünden

CNC-gesteuerte Wickelanlagen zur Herstellung von Faserverbünden

Anlagenbeschreibung

Komponenten aus WHIPOX werden mit zwei rechnergesteuerten Wickelanlagen hergestellt, die im Institut für Werkstoff-Forschung konzipiert und gebaut wurden. Es können zurzeit Wickelkörper mit innerem Durchmesser bis zu 500 mm und einer Breite bis zu 800 mm hergestellt werden. Neben dem Querschnitt sind das Wickelmuster und die Belegungsdichte der Wickelkörper in weitem Bereich variabel. Die typische Wandstärke der Komponenten reicht von unter 0,5 bis zu mehr als 5 mm.

Die Keramikfasern werden thermisch von ihrer organischen Schutzschicht ("Schlichte") befreit. Anschließend erfolgt die Infiltration des Faserbündels mit einer wässrigen Suspension des Matrixpulvers ("Schlicker"). Das infiltrierte Faserbündel wird angetrocknet und programmgesteuert aufgewickelt. Nach dem Wickelprozess werden die Wickelkörper im Ganzen abgenommen oder aufgetrennt. Diese flexiblen Matten ("Tapes") können prinzipiell unbegrenzt gelagert werden. Durch Umformen und Fügen sowie anschließendem Trocknen, Sintern und ggf. Nachbearbeiten und Beschichten ergeben sich die gewünschten WHIPOX-Endprodukte.

Anwendung

Herstellung von Wickelkörpern aus Faserverbünden

Institut / Einrichtung

DLR-Institut für Werkstoff-Forschung

Kontakt

Dr. Jürgen Göring
DLR-Institut für Werkstoff-Forschung

Jochen Krampe
Technologiemarketing