Messung des Seebeck-Koeffizienten bei mittleren Temperaturen (80-800K)

Messgrößen

  • Seebeck-Koeffizient

Anlagenbeschreibung

Das Verfahren dient zur temperaturabhängigen Bestimmung des Seebeck-Koeffizienten an plattenförmigen Proben zwischen Flüssigstickstoff-Temperatur und ca. 500 °C. Es wurde am DLR für eine schnelle und zuverlässige Seebeck-Messung an Proben variabler Geometrie entwickelt. Die Anordnung ermöglicht einen einfachen und schnellen Probenwechsel ohne aufwändige Probenvorbereitung. Verschiebbare Blöcke der Probenhalterung ermöglichen Untersuchungen an balkenförmigen Proben einer Länge zwischen 12 mm und 30 mm. Höchstmögliche Messgenauigkeit wird für möglichst lange, möglichst schmale und dünne Proben erreicht. Die Messung der Thermospannungen und Temperaturdifferenzen erfolgt über Thermoelemente, die mit Federkraft angedrückt werden.

Anwendung

  • Temperaturabhängigen Bestimmung des Seebeck-Koeffizienten
  • Proben variabler Geometrie
  • Balkenförmigen Proben zwischen 12 mm und 30 mm Länge

Institut / Einrichtung

DLR-Institut für Werkstoff-Forschung

Kontakt

Prof. Dr. Wolf Eckhard Müller
DLR-Institut für Werkstoff-Forschung

Jochen Krampe
Technologiemarketing

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